Wassertest und erster Anstrich

So langsam sehen wir Land, wird auch Zeit. Da wir unseren Gas Grill mitnehmen möchten musste etwas her auf dem er sicher stehen kann. Eine Campingtischplatte bietet sich an und hat auch noch die richtige Größe. Allerdings mussten „Spezielfüße“ angeschraubt werden, die zum Einklappen sein sollten. So ist das Verstauen im Boot leichter. Die Füße mussten zum Ausgleich verschiedene Längen haben, aber zum Schluss sieht das fertige Tischchen gar nicht so schlecht aus.

Im Laufe der letzten 2 Jahre haben wir auch so einiges an den Wasserleitungen erneuert, Filter eingebaut und eine neue Druckwasserpumpe. Letzte Woche testeten wir, ob alles dicht ist und funktioniert. In den Wassertank kamen einige Liter Frischwasser und so durften wir feststellen, dass alles dicht ist und auch funktioniert. Auch der neue Wasserhahn in der Spüle kam zu seinem ersten Einsatz.

Auch außen geht es langsam vorwärts, immerhin wollen wir diesen Sommer noch etwas fahren. Die erste Schicht des neuen Blau ist schon drauf, sieht doch schon ganz gut aus.

Polsterknöpfe und Blower

Da wir festgestellt haben, dass der untere Salontisch für uns einfach zu breit war machten wir uns daran ihn zu schmälern. Das war aufwändiger als zuerst gedacht, funktionierte dann aber doch. Schließlich sollte es späterhin nicht großartig auffallen.

Uns fiel auf, das die Verarbeitung des Tisches wirklich gut ist. Mit Hilfe der mitgebrachten Kreissäge konnten wir das Holz zuschneiden und danach kamen die vorher entfernten Randleisten wieder dran, so sieht man fast nichts davon.

Daheim starteten wir den Versuch, Polsterknöpfe selber zu beziehen. Rohlinge hatten wir aus dem Internet bestellt, ein Anleitungsvideo auf Youtube fand sich auch so machten wir uns an die Arbeit. Als Vorlage hatten wir die alten Knöpfe aufgehoben. Nun wurden die Rohlinge mit dem Polsterstoff bezogen und in die neu bezogenen Polster gesteckt.

Im Salon haben wir die neuen Polster auch mit Knöpfen versorgt.

Um im Motorraum die Luft besser austauschen zu können haben wir einen „Blower“ eingebaut.

Kühlbox und neue Rollos

Endlich war es soweit, dass wir unsere Kühlbox aus dem Keller daheim an ihren neuen Platz bringen konnten. Nachdem unser Kühlschrank an Bord nicht so wirklich groß ist und vor allem nach vorne aufgeht haben wir uns entschlossen eine 80L WAECO Kühlbox mit zu nehmen. Diese passt wirklich haargenau durch die Türen und auf ihren Platz in der Bugkabine. So haben wir nun auch Platz für Getränkeflaschen und sie ist bis – 18°C runter zu kühlen. Das werden wir wohl eher nicht benötigen, aber man weiß ja nie.

An die beiden großen schrägen Fenster im Deckshaus haben wir neue Rollos angebracht, so haben wir auch dort einen Sonnenschutz, ohne völlig abzudunkeln. Ob die Plastikteilchen der Befestigungen allerdings lange halten zweifeln wir an, man wird sehen.

Weitere neue Schmutzfangmatten konnten wir an die Stufen anbringen und endlich befinden sich auch alle Gardinen und Vorhänge an den Fenstern.

Leider macht das Wetter nicht wirklich mit und so dauert es wohl noch eine Weile, bis der Anstrich außen fertig wird und wir unter der Plane hervor können.

Wer noch etwas zu lesen sucht, das Buch über unsere Erlebnisse ist noch zu habe 🙂

Unser Traum, Unterwegs mit der Anjuli Nui

Hapiness

Nachdem wir uns entschlossen haben, dieses Jahr nicht los zu fahren musste etwas passieren. So ganz ohne Boot, direkt am Rhein.. das geht gar nicht.

Wir haben lange geschaut und sind einige 100 Kilometer gefahren. Dann endlich haben wir gefunden, was wir gesucht haben. In der Nähe von Freiburg fanden wir unsere „Hapiness“, ein Glastron Motorboot.

Unser Glück ist, das wir sie im WSVB unterbringen können. Die ersten Fahrten auf dem Rhein haben wir schon, mit viel Spaß, gemacht.

Wir freuen uns auf den Sommer.

Endlich weiter aufräumen

So langsam wird es wohnlicher. Die Gardinen werden angebracht und schon wirkt das Ganze nicht mehr wie eine Baustelle.

Das Bad

Die Küche

Löschdecken haben wir uns besorgt und angebracht. Wir hoffen, sie nicht zu benötigen, aber man weiß ja nie.

Die Heckkabine bekam einen neuen Solarlüfter, der Alte hatte den Geist aufgegeben.

Nachdem wir groß Saubergemacht hatten nahmen wir die ersten Kissen mit, für den kleinen Sitz oben im Salon. Die anderen Polster sind noch daheim und warten auf den Einsatz.

Auch der neue Teppichboden fand, probehalber, seinen Platz. In der Bugkabine haben wir Antirutschmatten angebracht.

Matratzen, Teppich und endlich … aufräumen

In den letzten Wochen waren wir doch noch recht fleißig. Unsere neuen Matratzen sind fertig und sehen gar nicht zu schlecht aus.

Danach konnten wir auch das „Primaklima“ zuschneiden. Dies kommt unter die Matratzen und soll Staunässe verhindern. Ebenso fertigten wir einen Matratzenschutz, aus Molton, an. Der lässt sich schneller durchwaschen als Matratzenbezüge.

Nachdem tatsächlich die Baumärkte wieder geöffnet hatten nutzten wir die Zeit und besorgten uns Auslegeware. Anhand der alten Teppichstücke wurden die Neuen abgemessen und geschnitten. Nun hoffen wir, dass auch alles passt.

An Bord ging es ans Aufräumen und saubermachen. So langsam müssen wir Grund reinbekommen. In der Heckkabine kamen die ersten Gardinen an ein Fenster.

Unsere Entscheidung für dieses Jahr ist auch gefallen, wir werden nicht losfahren. Da wir nicht sicher sein können, wie weit wir kommen ohne das uns eine Coronaverordnung irgendwo festhält haben wir unsere Abfahrt um ein Jahr verschoben. Dieses Jahr wollen wir den Sommer nutzen um zu testen und evtl. die Sauerkrauttour zu fahren. Dazu kann sie ins Wasser und kommt danach wieder an Land.

Im WSV Bergstraße fühlen wir uns sehr wohl und freuen uns auf den Sommer in Lampertheim. Damit uns nicht langweilig wird gucken wir im Moment …. Naja, dazu beim nächsten Mal mehr 🙂

Matratzen

Neue Matratzen braucht der Mensch … Ja wir auch. Nachdem keine Standartmatratze in unsere Koje passt und wir das Ganze auch händigen müssen entschlossen wir uns, das Ganze in Eigenregie zu machen. Kosten sparen war auch einer der Gründe. Auf der Messe im letzten Jahr hatten wir Angebote für Matratzen eingeholt und schnell wieder verworfen, die Preise waren ziemlich unverschämt. Auch auf der Anjuli Nui hatten wir Matratzen anfertigen lassen, aber 2020 lagen die Preise um ein Dreifaches höher.

Im Internet kamen wir auf die Seite von Topschaum.de, dort konnten wir nicht nur Schaumstoff bestellen der zugeschnitten wurde, auch bekamen wir verschiedene Stoffe die wir testen konnten.  Auch eine gute Beratung war zu bekommen und wir konnten uns unter den verschiedenen Schaumstoffen etwas vorstellen. Dann, endlich, kamen die Pakete.

Die drei Schaumstoffteile sahen gar nicht so schlecht aus und wir verfrachteten sie ins Auto um an Bord noch anpassen zu können.

Zu Hause ging es dann daran den Stoff für das erste Stück zuzuschneiden.

Und zu nähen

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden, es schaut aus wie eine echte Matratze 🙂

Starterbatterien und „Land unter“

Bevor wir die zweite Starterbatterie einbauen konnten musste der Geber vom Echolot endlich seinen Platz finden. Er sollte unter die Batterien kommen und wir gingen an den ungeliebten Teil: man schneide ein Loch in sein Boot. Innerhalb einer halben Stunde hatten wir den ersten Lochkranzbohrer geschrottet. Ihm folge, in den nächsten Tagen ein Zweiter und erst dann bekamen wir ein Loch in den Rumpf welches den Geber aufnehmen konnte. Das Laminat dort hat eine Dicke von 2,5 cm.

Danach konnten beide Starterbatterien eingebaut werden. Auch unter diese kamen Antirutschmatten. Nachdem wir an so einige Plätze solche Matten legen wollen haben wir uns eine große Rolle gekauft und dürfen nun abschneiden …

Die Zweite Batterie ist exakt die Gleiche wie wir damals neu gekauft hatten.

In der Zwischenzeit kam das Rheinhochwasser und im WSV hieß es „Land unter“. Das bedeutet auch, dass wir im Moment nicht im Wohnwagen übernachten können da die Wohnis alle abgezogen werden mussten.

Batterien und diverse Kleinigkeiten

Mit unseren Leinen hatten wir uns auch 3 Meter Dyneemaleine mitbestellt. Damit wollten wir uns Tauwerkschäkel machen, mit denen wir sehr gute Erfahrungen hatten. Bei einem Messe Besuch in Düsseldorf hatte uns Egmont M. Friedl mit dem Herstellen solcher Schäkel fasziniert. Sie sind relativ einfach herzustellen und es macht Spaß. Unser Ergebnis sind diesmal zwei der Schäkel. Ein solcher Schäkel hat, bei einer 5mm Dyneemaleine SK 75 eine Bruchlast von 3045 kg, das ist schon mal was.

Ein Paket kam zwischendurch an und wir konnten uns schon einmal ausmalen wie wir unser „Primaklima“ schneiden wollen. Das Ganze ist ein Gewebe, welches unter die Matratze kommt, für eine bessere Durchlüftung sorgt und diese so vor Schwitzwasser schützt.

Unsere beiden Servicebatterien kamen mit an Bord und wurden eingebaut. Das Brett hatten wir schon angepasst, darauf kam eine Antirutschmatte und zwei Gurte zum Befestigen der Batterien zogen wir durch. So konnten sie verkabelt werden und wir verfügen jetzt über 660 Ah. Die Starterbatterie nicht mitgerechnet, wobei dort noch eine Zweite dazukommt.

Testhalber brachten wir eines unserer Fahrräder an Bord. Wir mussten einfach einmal schauen wohin wir sie stauen wollen. Als Schutz haben wir für jedes Rad eine Abdeckung genäht.

Da wir, durch Erfahrung, etwas Probleme mit Wasser im Boot haben besorgten wir uns drei Wasseralarme, die noch eingebaut werden. Um zu testen, ob sie funktionieren und wie laut das Ganze dann ist haben wir sie daheim mal in Wasser gehängt… also wir denken, es ist laut genug.