Solarzelle und Relings Reparatur

Die Solarzelle wartete seit längerem, daheim in der Garage, auf ihren Einsatz. Während der Wintermonate hatten wir den Regler angeschlossen und die Kabel verlegt.

Jetzt musste das gute Stück „nur“ noch verbaut werden. Nach längerem hin und her haben wir uns dazu entschieden, sie auf das obere Schiebeluk zu bauen. Jetzt dient sie auch noch als „Sonnenschutz“. Zurück zu schieben geht das Luk immer noch.

Nachdem sie angeschlossen war hat die 180 Watt Solarzelle mit 7 Ampere geladen, damit sind wir zufrieden.

Danach konnte die Reparatur der Reling beginnen. Die Edelstahlverstärkungen hatten wir im Herbst bei einem Schlosser anfertigen lassen. Nun musste noch die Travelerschiene auf die Kleinere Verstärkung angeschraubt werden, ebenso wie diverse Löcher für Schrauben in das 3mm starke Edelstahl gebohrt werden. Keine einfache Sache.

Immerhin sieht es auch der Bb Seite schon mal nicht schlecht aus, wir hoffen diese Seite in den nächsten Tagen fertig zu bekommen. In der Zwischenzeit treffen daheim immer wieder Päckchen mit Schrauben und Muttern aller Größen ein…

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Dieselfilter, Motortest und Schlauchi

Der neue Keilriemen ist angebracht!! Jetzt wissen wir wie es geht, aber ehrlich.. so schnell muss man das nicht wieder machen. Es ist ein ziemlicher Aufwand und wir wissen jetzt, dass 6 Liter Kühlflüssigkeit hineingehören.

Damit die Möglichkeit gegeben ist, einen evtl. verstopften Dieselvorfilter zu umgehen haben wir einen zweiten Filter angebracht. Auf der Anjuli Nui hat uns dieses System schon zweimal sehr gute Dienste geleistet und vor größeren Schwierigkeiten bewahrt.

Nachdem alles entlüftet war kam der große Moment: würde der Motor anspringen, ist alles dicht und funktioniert der neue Keilriemen?

Er läuft! Alles okay. Uns fiel ein Stein vom Herzen, so kann es dann später ins Wasser gehen.

Unser Schlauchi liegt seit fast zwei Jahren in der Halle. So langsam sollten wir mal schauen, ob auch da noch alles mit in Ordnung ist, oder ob uns die Mäuse einen schlechten Streich gespielt haben. Aber außer, dass es ziemlich dreckig war können wir nicht klagen. Die Luft hält, sauber ist es jetzt auch wieder und nun muss es noch ein paar Wochen warten bis wir es an die Davids hängen können.

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Endlich wieder Sonne und weiter geht’s…

Am letzten Wochenende deckten wir die Anjuli wieder auf, endlich mal wieder Licht und sogar etwas Sonne kamen ins Boot. Nicht mehr ständig schlupfen, wenn man sich auf Deck bewegen muss.

Unsere Epirb war auch angekommen, ist angemeldet und wartet jetzt darauf, ein schönes Plätzchen zu bekommen.

Die ersten Vorräte werden an Bord verstaut.

Bert begann damit, sich unserer Baustelle an der Reling zu widmen. Nach dem ja auf der Stb Seite die Winsch ausgerissen war und darunter morsches Holz hervorkam mussten wir da etwas tun. Auf der Bb Seite entfernte er das morsche Holz und alles wird mit 3mm Edelstahl verstärkt. Diese Winkel hatten wir uns im Herbst von einem Schlosser anfertigen lassen. Da steckt noch Arbeit drin und wir müssen erst einmal wieder auf Schrauben usw. warten.

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Herd und Keilriemen

Zwei Sachen die wir immer wieder vor uns hergeschoben haben.

Der Herd war so eingebaut, dass er nicht schwingen konnte und immer irgendwo festhing. Das war okay, wenn man jeden Abend in einer Marina liegt, aber auf See geht es nicht. Die Kardanik des Herdes ist dafür da, das Schaukeln des Bootes auszugleichen und dafür zu sorgen, dass die Töpfe nicht herunterfallen und einem alles entgegenkommt. Feine Sache, aber funktionieren muss es. Um zu gucken, woran es lag musste der Herd zuerst einmal ausgebaut werden. So kam er auch gleich an einen neuen Gasschlauch.

 

Eine ziemlich dicke Holzplatte unter dem Herd verhinderte das Schwingen, wurde ausgebaut und durch eine 0,5mm Edelstahl Platte ersetzt. Auch die Umrandung musste noch angepasst werden und jetzt funktioniert die Kardanik wieder.

 

Nur, wie soll man den Herd arretieren? Bei unserem Letzten gab es dafür einen Riegel am Herd. An diesem war keine Vorrichtung zum Befestigen. Dem halfen wir ab, mit dem Anbringen von zwei Riegeln.

Das Wechseln des Keilriemens ist bei unserem Motor keine ganz einfache Sache. Wir stellten schnell fest, dass wir ohne Zollwerkzeug nicht weit kommen würden. Was bei dem alten Ford Motor eigentlich zu erwarten war. Einige Tage später hatten wir ein Déjà-vu Erlebnis: solch Werkzeug hatten wir schon einmal gehabt.

Um den Keilriemen herunter zu bekommen musste das Kühlwasser abgelassen werden. Ganz tolle Sache… aber immerhin hatten wir ihn abbekommen und konnten einen neuen bestellen. Auf diesen warten wir nun um diese Aktion abzuschließen.

 

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Sorry..

Tut mir leid, die Seite wurde gehackt und ich muss alles erst wieder aufbauen..

Aber es geht weiter..

 

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Solar und Scheibenwischer

Nachdem wir uns dazu entschieden haben auf das obere Luk eine 180 Watt Solarzelle zu legen, die mittlerweile daheim in der Garage steht, mussten wir uns auch um die Verkabelung kümmern. Die Solarzelle auf dem Dach anzubringen muss warten, bis im Frühjahr die Planen herunterkommen und man sich wieder richtig bewegen kann. Aber Kabel und den Solarregler konnten wir schon verlegen bzw. anbringen. Es ist erstaunlich, dass die Kabel noch in vorhandene Kabelkanäle passten von denen wir vorher schon gemeint hatten: da passt nichts mehr herein! Auch der Regler fand noch einen Platz.

Nachdem es doch ziemlich frisch an Bord war musste unsere Dieselheizung ran, die auch wirklich relativ schnell gut durchwärmte.

Auch eine 250A Sicherung verbaute Bert in der letzten Woche noch, als Sicherungsautomat.

Auf der Sauerkrauttour war uns aufgefallen, dass unsere Scheibenwischer das Allerletzte waren. So ging das nicht, da musste etwas Anderes her. Parallelwischer hieß das Zauberwort. Unsere drei Motoren der Wischer funktionierten alle, also warum neu kaufen? Unsere Wahl fiel dann auf ein System von ROCCA©, bei dem wir die vorhandenen Motoren benutzen konnten.

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Klimabox mitnehmen?

Diese Frage hatten wir uns lange gestellt und sie dann mit einem klaren „JA“ beantwortet. Im Wohnwagen hat sie uns schon gute Dienste geleistet und wir sind sicher, auch auf der Anjuli können wir sie gut brauchen.

Dafür musste aber eine Möglichkeit her, die Abluft herauszuleiten, denn den Schlauch durch die offene Tür zu stecken macht wohl nicht viel Sinn.

Ein so großes Loch in einen Teil des Bootes zu schneiden bereitet immer Magengrummeln, selbst wenn es oben am Aufbau ist. Aber mit Hilfe des Abluftgitters können wir nun den Schlauch anschließen. Fertig eingebaut wird es erst wenn die Temperaturen es zulassen, nur die Abdeckung innen konnten wir schon mal anbauen.

Daheim kamen wieder Pakete mit diversen Leinen an. Leider gab es ja wieder keine Messe dieses Jahr, auf der wir einiges kaufen wollten und so orderten wir die Leinen per Internet. Jetzt mussten auch in diese Augen gespleißt werden, eine Arbeit für kalte und regnerische Tage.

Zwei Gastlandflaggen fanden ihren Weg zu uns, die spanische fehlt noch da wir keine ohne Krone fanden und so wird sie wohl erst in Holland an Bord kommen.

Damit uns nicht langweilig wird begannen wir einzukochen. Diesmal kamen Gulasch, Hühnchen, Rouladen, Geschnetzeltes und Spagetti Soße in die Gläser. Einiges hatten wir auch schon auf der Sauerkrauttour dabei und waren immer froh, wenn einfach mal ein Glas aufgemacht werden konnte ohne lange herum zu kochen.

 

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Eingewintert und Kleinigkeiten

Die Zeit, bis die Anjuli wieder an Land gestellt wurde nutzten wir um sie auszuräumen, auch die Polster wieder mit heim zu nehmen. Der Motor konnte eingewintert werden und der Wassertank wurde entleert, ebenso wie die Leitungen. Mit Hilfe einer Fußpumpe bekamen wir das noch vorhandene Wasser heraus. Neben dem Wasserfilter bauten wir die elektrischen Wasserpumpen, von der Toilette und dem Frischwasser aus. So können sie uns nicht kaputt frieren.

Nachdem wir ja letztes Jahr den Luxus hatten, über Winter unter einem Dach zu stehen mussten wir diesmal wieder abdecken. Jetzt ist es innen ziemlich dunkel und das herein Klettern etwas erschwert.

Einige Sachen unserer TO Liste, die während der Tour länger geworden war, konnten wir in den letzten Wochen erledigen. Am Herd gibt es jetzt eine Seitenabdeckung, um die Wand dort besser reinigen zu können.

Die Klappen mit Fliegenschutz, vor den Luken bekamen einen neuen Anstrich und neues Fliegengitter.

Die Leinen in den Masten sehen bös aus, die werden wir ersetzen müssen. Dafür mussten sie erst einmal heraus und Pilotleinen eingezogen werden. Das war eine Arbeit, die wir am letzten Wochenende noch erledigen konnten, bevor es zu kalt wird.

Nächstes Jahr steht noch einiges an Arbeit an, bevor wir wirklich die Leinen losmachen können.

Jetzt wünschen wir alle Freunden und Bekannten, egal wo ihr euch im Moment aufhaltet auf der Welt, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Bert, Elke und Buddy

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Von Karlsruhe zum Lampertheimer Altrhein

09. – 11. September      Tag 34 – 36

Unsere vorletzte Etappe führte uns nur 40 Kilometer weit, bis zur Marina in Speyer. Wir halten dort gern, der Yachthafen liegt direkt an der Stadt und man ist mit kurzen Wegen schnell dort. Beim Anmelden wurde uns unsere Box zugewiesen und kurz darauf lagen wir fest.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Spaziergang durch die Stadt und einem Aufenthalt im „Domhof“. Es war viel los im Ort, in den Eiscafés war kaum noch Platz zu bekommen. Nach der ganzen Ruhe der letzten Wochen tat die Lebendigkeit auch mal ganz gut.

Am nächsten Tag genossen wir die Sonne im „Café Hammer“, bei typisch Pfälzer Leckereien.

Der Speyerbachbrunnen fasziniert mich immer wieder.

Es war ein Samstag als wir unsere Leinen losmachten und die letzte Etappe unserer Tour angingen. Weit war es nicht mehr und gegen Mittag konnten wir in den Lampertheimer Altrhein einbiegen.

Eine halbe Stunde später lagen wir fest am Steg.

Unsere Reise endete nach 5 Wochen, 745,3 Kilometern, 87 Schleusen, 2 Tunnel und 1 Schiffshebewerk.

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Vom „Marina Port“ zum MC Karlsruhe

08.September 2021        Tag 33

Im großen Altrhein, dem Port d´Offendorf, lagen wir sehr schön beim „Marina Port“ und entschlossen uns spontan einen Tag anzuhängen. Mit unseren Klappis konnten wir zum Einkaufen fahren. Das allerdings gestaltete sich etwas abenteuerlich. Die Marina liegt ziemlich abseits, daher sehr schön und ruhig im Grünen, aber zum Einkaufen fährt man locker mal 10 Kilometer. Unser Navi tat sein Bestes um uns mitten durch den Wald zu schicken. Wir mussten die Schleuse Gambsheim überqueren, damit auch die Grenze nach Deutschland. Damit wurde das Fahrradfahren nicht ganz ungefährlich, wir befanden uns auf einer vielbefahrenen Straße mit hohem LKW Verkehr und plötzlich hörte der Radweg auf. Uns blieb nichts anderes übrig als schnellstens die Brücke zu überqueren und in eine Seitenstraße einzubiegen, in der auch gleich der Lidl war.

Zum Glück kamen wir auch zurück ohne Unfall, aber mit vollbepacktem Rucksack und auf den Gepäckträger geschnallten Getränken. Wir freuten uns mal wieder mit frischem Gemüse und Fleisch kochen zu können, dafür hatte sich das Abenteuer gelohnt.

Am nächsten Morgen erreichten wir schon gegen 10 Uhr die Schleuse in Iffezheim, unsere Letzte auf dieser Tour. Ohne Wartezeit durften wir ganz alleine in die riesige Schleusenkammer und noch einmal den Luxus von Schwimmpollern genießen.

Weiter ging es den Rhein hinunter der nach der Schleuse mit sehr viel Strömung floss. Beim Betrachten dieser Kraft und dem Rückblick auf die hinter uns liegenden 87 Schleusen fiel eine Planänderung: wieder würden nächstes Jahr wieder den Rhein runter bis ins Ijsselmeer fahren. Der englische Kanal kam mir plötzlich gar nicht mehr so furchtbar vor. Wir würden sehen, aber hier wieder gegen den Strom zu fahren wollten wir weder uns noch unserem Boot antun.

Gegen Mittag lagen wir am Steg des MC Karlsruhe fest.

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