Wir sind losgefahren

Am Samstag, den 25.06. machten wir die Leinen los im Lampertheimer Altrhein. Leise wegschleichen war diesmal nicht gegeben. Clubfreunde begleiteten uns auf den ersten Kilometern und andere winkten zum Abschied. Wir kommen wieder, versprochen.

danke für das Foto :-))

Der erste Tag führte uns bis zum Schiersteiner Hafen in Wiesbaden. Auf dem Weg dorthin gab es noch eine Überraschung da uns ein ehemaliger Arbeitskollege von Bert vom Ufer aus Fahne winkend verabschiedete und im Hafen auf uns wartete.

Am nächsten Morgen ging es weiter.

Diesmal nur eine kurze Strecke, bis Rüdesheim. Auch dort bekamen wir noch einmal Besuch, diesmal von Seglerfreunden, die wir auf unserer Tour mit der Anjuli Nui kennengelernt haben.

Weiter ging es von dort aus in der Frühe, es war mit 12 °C Außentemperatur nicht gerade warm, dafür gab es tolle Bilder.

Meine „Angststrecke“ lag vor uns: das Binger Loch, vorbei an der Pfalz und die Loreley. Diesmal ging alles ruhig zu, keine kritischen Situationen und durch die Loreley waren wir das einzige Schiff. Purer Luxus.

In Neuwied machten wir Halt und am nächsten Morgen kam dann die Passage der Brücke von Remagen.

Am deutschen Eck vorbei ..

Einige Kilometer weiter nahmen die Schifffahrt auf dem Rhein wieder zu. Mit Hilfe der AIS Signale auf dem Plotter können wir erkennen wie sich die Berufsschiffe begegnen, das hilft schon. Wenn uns diese entgegen kommen heißt es immer: „Hat der eine blaue Tafel gesetzt?“ Fernglas raus und hoffen, dass ich etwas erkenne. Wenn das nämlich so ist möchte er an Steuerbord passiert werden, hat er keine Tafel gesetzt begegnet man sich an Backbord. Für kleine, schnelle Sportboote unrelevant, für uns sehr wichtig.

Vorbei ging es an Köln

Bayer Leverkusen

Bis nach Hitdorf, wo wir jetzt beim SYLH Leverkusen liegen.

In der einen Woche, in der wir unterwegs sind haben wir 277 Kilometer hinter uns gebracht.

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So langsam wird es ernst

Die letzten Vorbereitungen laufen. Die Masten liegen an Bord, die Salings mit den Wanten darauf, jetzt müssen nur noch die Segelsäcke geladen werden.

„Glasi“ hat auch ihren Platz eingenommen und glast fein vor sich hin, es ist gar nicht so laut wie gedacht.

In den letzten Wochen ist noch eine Radarantenne dazugekommen, die wir aber erst in Holland anbringen können. Getestet haben wir sie, funktioniert…

Am 07.Juni war dann der große Tag: einwassern. Immer wieder spannend und aufregend. Würde alles dicht sein? Springt der Motor an? Einige Tage vorher hatten wir den Frischwassertank gefüllt und die Verbindungen kontrolliert.

Sie schwamm und auch der Motor sprang gleich wieder an, ein Aufatmen ging durch das Führerhaus.

Nach einer kurzen Probefahrt legten wir am Gaststeg des YSC Lampertheim an, dort haben wir einen Platz gefunden, bis wir fertig sind und abfahrbereit.

Noch müssen einige Sachen erledigt werden und dann kann es los gehen. Die Aufregung steigt.

Der Abschied von den Vereinsmitgliedern fällt uns schwer, aber wir kommen ja wieder 😊 Mit den vielen tollen Geschenken zu unserem Abschiedsgrillen laufen wir nicht Gefahr zu verhungern oder zu verdursten 😊)

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Masten und einräumen

Die beiden Relingsseiten sind wir in Ordnung und auch die Winschen wieder an ihren Plätzen. Mit den Schienen aus Edelstahl sollte jetzt nichts mehr passieren.

So langsam nähern wir uns der Abfahrt und mussten uns um unsere Masten und Bäume kümmern. Nach einem Tipp behandelten wir das Aluminium mit „Mastrestorer“© und sind sehr zufrieden.

Mit „manpower“, Hilfe von Vereinsmitgliedern, gelangten letzte Woche die Masten wieder an Bord. Wir sind sehr dankbar, alleine hätten wir den schweren Großmast und Besan nicht dorthin heben können. Vorher hatte Bert noch die Holzklötze erneuern müssen, in den die Masten fest liegen, diese waren im Laufe der Zeit doch ziemlich auseinandergefallen.

Danach musste noch alles sorgfältig zusammen- und festgebunden werden und auch eine neue Stütze am Bug durfte nicht fehlen.

Im Salon und im Bad sieht es schon wieder ordentlich aus, die Bücher haben ihren Platz im Bücherregal gefunden und auch ein Foto der Anjuli Nui kommt mit uns.

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Tasche für Schlauchboot nähen

Uns ist klar geworden, dass wir unser Schlauchboot am Anfang der Reise wohl eher nicht benötigen und es, an den Davids hängend, dem Wetter sehr ausgesetzt ist. Daher kam die Idee: wir nähen uns eine Tasche dafür. Diese wollen wir dann an die Davids hängen und wenn es absehbar ist das wir das Schlauchi benötigen, werden wir es aufgepumpt aufhängen. So der Plan..

Alleine das Nähen der Tasche gestaltete sich nicht so ganz einfach. Wieviel Stoff brauchen wir? Dann kam der bestellte Reißverschluss und wir schluckten erst einmal. Der war ja riesig..

Aber als die Tasche fertig war erwies sich Dieser als gar nicht SO groß.

Jedenfalls waren wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden und auch das Schlauchi passt genau hinein.

Einige Tage später testen wir den Außenborder, der ja die letzten 2 Jahre in der Halle gehangen hatte. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten, zweimaligem Auseinandernehmen, lauten Flüchen und Schimpfen musste eine Probefahrt her. Also an den Vereinskahn gehängt und siehe da:

Er läuft, einwandfrei. Geht doch.

Jetzt hängt er an Bord der Anjuli, wir haben noch einen Relings Schutz beim Schlosser in Auftrag gegeben und hoffen dann ihn damit gut transportieren zu können.

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Solarzelle und Relings Reparatur

Die Solarzelle wartete seit längerem, daheim in der Garage, auf ihren Einsatz. Während der Wintermonate hatten wir den Regler angeschlossen und die Kabel verlegt.

Jetzt musste das gute Stück „nur“ noch verbaut werden. Nach längerem hin und her haben wir uns dazu entschieden, sie auf das obere Schiebeluk zu bauen. Jetzt dient sie auch noch als „Sonnenschutz“. Zurück zu schieben geht das Luk immer noch.

Nachdem sie angeschlossen war hat die 180 Watt Solarzelle mit 7 Ampere geladen, damit sind wir zufrieden.

Danach konnte die Reparatur der Reling beginnen. Die Edelstahlverstärkungen hatten wir im Herbst bei einem Schlosser anfertigen lassen. Nun musste noch die Travelerschiene auf die Kleinere Verstärkung angeschraubt werden, ebenso wie diverse Löcher für Schrauben in das 3mm starke Edelstahl gebohrt werden. Keine einfache Sache.

Immerhin sieht es auch der Bb Seite schon mal nicht schlecht aus, wir hoffen diese Seite in den nächsten Tagen fertig zu bekommen. In der Zwischenzeit treffen daheim immer wieder Päckchen mit Schrauben und Muttern aller Größen ein…

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Dieselfilter, Motortest und Schlauchi

Der neue Keilriemen ist angebracht!! Jetzt wissen wir wie es geht, aber ehrlich.. so schnell muss man das nicht wieder machen. Es ist ein ziemlicher Aufwand und wir wissen jetzt, dass 6 Liter Kühlflüssigkeit hineingehören.

Damit die Möglichkeit gegeben ist, einen evtl. verstopften Dieselvorfilter zu umgehen haben wir einen zweiten Filter angebracht. Auf der Anjuli Nui hat uns dieses System schon zweimal sehr gute Dienste geleistet und vor größeren Schwierigkeiten bewahrt.

Nachdem alles entlüftet war kam der große Moment: würde der Motor anspringen, ist alles dicht und funktioniert der neue Keilriemen?

Er läuft! Alles okay. Uns fiel ein Stein vom Herzen, so kann es dann später ins Wasser gehen.

Unser Schlauchi liegt seit fast zwei Jahren in der Halle. So langsam sollten wir mal schauen, ob auch da noch alles mit in Ordnung ist, oder ob uns die Mäuse einen schlechten Streich gespielt haben. Aber außer, dass es ziemlich dreckig war können wir nicht klagen. Die Luft hält, sauber ist es jetzt auch wieder und nun muss es noch ein paar Wochen warten bis wir es an die Davids hängen können.

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Endlich wieder Sonne und weiter geht’s…

Am letzten Wochenende deckten wir die Anjuli wieder auf, endlich mal wieder Licht und sogar etwas Sonne kamen ins Boot. Nicht mehr ständig schlupfen, wenn man sich auf Deck bewegen muss.

Unsere Epirb war auch angekommen, ist angemeldet und wartet jetzt darauf, ein schönes Plätzchen zu bekommen.

Die ersten Vorräte werden an Bord verstaut.

Bert begann damit, sich unserer Baustelle an der Reling zu widmen. Nach dem ja auf der Stb Seite die Winsch ausgerissen war und darunter morsches Holz hervorkam mussten wir da etwas tun. Auf der Bb Seite entfernte er das morsche Holz und alles wird mit 3mm Edelstahl verstärkt. Diese Winkel hatten wir uns im Herbst von einem Schlosser anfertigen lassen. Da steckt noch Arbeit drin und wir müssen erst einmal wieder auf Schrauben usw. warten.

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Herd und Keilriemen

Zwei Sachen die wir immer wieder vor uns hergeschoben haben.

Der Herd war so eingebaut, dass er nicht schwingen konnte und immer irgendwo festhing. Das war okay, wenn man jeden Abend in einer Marina liegt, aber auf See geht es nicht. Die Kardanik des Herdes ist dafür da, das Schaukeln des Bootes auszugleichen und dafür zu sorgen, dass die Töpfe nicht herunterfallen und einem alles entgegenkommt. Feine Sache, aber funktionieren muss es. Um zu gucken, woran es lag musste der Herd zuerst einmal ausgebaut werden. So kam er auch gleich an einen neuen Gasschlauch.

 

Eine ziemlich dicke Holzplatte unter dem Herd verhinderte das Schwingen, wurde ausgebaut und durch eine 0,5mm Edelstahl Platte ersetzt. Auch die Umrandung musste noch angepasst werden und jetzt funktioniert die Kardanik wieder.

 

Nur, wie soll man den Herd arretieren? Bei unserem Letzten gab es dafür einen Riegel am Herd. An diesem war keine Vorrichtung zum Befestigen. Dem halfen wir ab, mit dem Anbringen von zwei Riegeln.

Das Wechseln des Keilriemens ist bei unserem Motor keine ganz einfache Sache. Wir stellten schnell fest, dass wir ohne Zollwerkzeug nicht weit kommen würden. Was bei dem alten Ford Motor eigentlich zu erwarten war. Einige Tage später hatten wir ein Déjà-vu Erlebnis: solch Werkzeug hatten wir schon einmal gehabt.

Um den Keilriemen herunter zu bekommen musste das Kühlwasser abgelassen werden. Ganz tolle Sache… aber immerhin hatten wir ihn abbekommen und konnten einen neuen bestellen. Auf diesen warten wir nun um diese Aktion abzuschließen.

 

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Sorry..

Tut mir leid, die Seite wurde gehackt und ich muss alles erst wieder aufbauen..

Aber es geht weiter..

 

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Solar und Scheibenwischer

Nachdem wir uns dazu entschieden haben auf das obere Luk eine 180 Watt Solarzelle zu legen, die mittlerweile daheim in der Garage steht, mussten wir uns auch um die Verkabelung kümmern. Die Solarzelle auf dem Dach anzubringen muss warten, bis im Frühjahr die Planen herunterkommen und man sich wieder richtig bewegen kann. Aber Kabel und den Solarregler konnten wir schon verlegen bzw. anbringen. Es ist erstaunlich, dass die Kabel noch in vorhandene Kabelkanäle passten von denen wir vorher schon gemeint hatten: da passt nichts mehr herein! Auch der Regler fand noch einen Platz.

Nachdem es doch ziemlich frisch an Bord war musste unsere Dieselheizung ran, die auch wirklich relativ schnell gut durchwärmte.

Auch eine 250A Sicherung verbaute Bert in der letzten Woche noch, als Sicherungsautomat.

Auf der Sauerkrauttour war uns aufgefallen, dass unsere Scheibenwischer das Allerletzte waren. So ging das nicht, da musste etwas Anderes her. Parallelwischer hieß das Zauberwort. Unsere drei Motoren der Wischer funktionierten alle, also warum neu kaufen? Unsere Wahl fiel dann auf ein System von ROCCA©, bei dem wir die vorhandenen Motoren benutzen konnten.

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