Vom „Marina Port“ zum MC Karlsruhe

08.September 2021        Tag 33

Im großen Altrhein, dem Port d´Offendorf, lagen wir sehr schön beim „Marina Port“ und entschlossen uns spontan einen Tag anzuhängen. Mit unseren Klappis konnten wir zum Einkaufen fahren. Das allerdings gestaltete sich etwas abenteuerlich. Die Marina liegt ziemlich abseits, daher sehr schön und ruhig im Grünen, aber zum Einkaufen fährt man locker mal 10 Kilometer. Unser Navi tat sein Bestes um uns mitten durch den Wald zu schicken. Wir mussten die Schleuse Gambsheim überqueren, damit auch die Grenze nach Deutschland. Damit wurde das Fahrradfahren nicht ganz ungefährlich, wir befanden uns auf einer vielbefahrenen Straße mit hohem LKW Verkehr und plötzlich hörte der Radweg auf. Uns blieb nichts anderes übrig als schnellstens die Brücke zu überqueren und in eine Seitenstraße einzubiegen, in der auch gleich der Lidl war.

Zum Glück kamen wir auch zurück ohne Unfall, aber mit vollbepacktem Rucksack und auf den Gepäckträger geschnallten Getränken. Wir freuten uns mal wieder mit frischem Gemüse und Fleisch kochen zu können, dafür hatte sich das Abenteuer gelohnt.

Am nächsten Morgen erreichten wir schon gegen 10 Uhr die Schleuse in Iffezheim, unsere Letzte auf dieser Tour. Ohne Wartezeit durften wir ganz alleine in die riesige Schleusenkammer und noch einmal den Luxus von Schwimmpollern genießen.

Weiter ging es den Rhein hinunter der nach der Schleuse mit sehr viel Strömung floss. Beim Betrachten dieser Kraft und dem Rückblick auf die hinter uns liegenden 87 Schleusen fiel eine Planänderung: wieder würden nächstes Jahr wieder den Rhein runter bis ins Ijsselmeer fahren. Der englische Kanal kam mir plötzlich gar nicht mehr so furchtbar vor. Wir würden sehen, aber hier wieder gegen den Strom zu fahren wollten wir weder uns noch unserem Boot antun.

Gegen Mittag lagen wir am Steg des MC Karlsruhe fest.

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