So langsam geht es weiter

Inverter

Viel Kabel musste verlegt werden. 220V Kabel vom Motorraum, durch das halbe Boot, nach vorne in die Bugkabine ebenso wie 10 Meter 35 mm² Kabel die gleiche Strecke. Wir entdeckten dabei Kabeldurchführungen und freie Luft zwischen Holzabtrennungen die uns dabei halfen alles vernünftig zu verlegen.

Bodenbretter wurden aufgestellt, auf den Knien versucht die störrischen dicken Kabel durch irgendwelche Löcher zu bringen und dabei möglichst nicht irgendetwas anderes Wichtiges, wie z.B. den Wassertank, kaputtzutreten.

Die 12V Verkabelung, von der Batterie im Motorraum kommend teilt sich vor dem Bad auf. Ein Zweig geht ins Bad und der andere soll in der Bugkabine später eine Kühlbox mit Strom versorgen.

Die 220V haben Anschluss an den Inverter, der nun seinen Platz im Motorraum gefunden hat und somit eine kurze Verbindung zur Batterie vorhanden sein wird.

Der Inverter verfügt über eine Fernbedienung so, dass wir nicht jedes Mal die Abdeckung des Motorraumes öffnen müssen und halb hineinkriechen, wenn wir ihn ein- bzw. ausschalten wollen.

Elektrische Toilette

Nachdem wir beide manuelle Toiletten rausgeworfen und uns entschlossen haben eine elektrische einzubauen hatten wir uns auf der Messe ja so einige angeschaut. Entschieden haben wir uns wieder für eine Jabsco, mit zwei Wasserpumpen. Dabei ist möglich zu spülen oder auch nur abzupumpen, oder halt beides zusammen.

Nachdem das Kabel verlegt war konnte Bert daran gehen die Bedienung der Toilette anzubringen.

Den Unterbau des Sockels mussten wir drehen, da der Ablauf der Toilette bei uns auf der „falschen“ Seite saß. So bekamen wir den Schlauch nicht verlegt.

Aber die Wasserpumpe konnten wir anbringen und auch messen was uns noch an Schlauch fehlt. Neben Edelstahlschlauchschellen, 90° Winkel, Sicherungen und Schlossschrauben. Baumarkt… wir kommen.

Leider passte das Brett auf dem das Becken angeschraubt wird nicht mehr wirklich und der Zettel für den nächsten Baumarkteinkauf wurde um die Notiz „Multiplexplatte 15mm 40*60“ erweitert.

Daheim konnten wir es mit der Kreissäge zuschneiden und an Bord fertig einpassen. Nun fehlten nur noch die Lasur und der Lack muss noch drauf.

Buddy zeigte uns zeitweise, was er von dem ganzen Theater hielt… einschläfernd… immerhin hatte er eine freie Stelle gefunden.

Nachdem der Diesel im Moment richtig günstig ist, wir hatten schon lange nicht mehr für unter einen Euro getankt, füllen wir unsere Tanks mit Hilfe der Kanister. Der Schüttelschlauch war das Erste was wir auf der Messe erstanden haben.